Felssturz Gurtnellen


Am 31. Mai 2006 etwa um 06.45 Uhr ereignete sich ein Felssturz in Gurtnellen auf die Autobahn A2. Bild: Felssturz Gurtnellen, Walter Arnold, Tiefbauamt Uri 31.05.2006

Räumungsarbeiten auf den Felsen und Hangsicherungsmassnahmen. Bild: Baustelle vom Felssturz in Gurtnellen, Walter Arnold Tiefbauamt Uri 18.06.2006

Am Morgen des 5. Juni 2012  ereignete sich ein Felssturz in Gurtnellen UR (Quelle: Kanton Uri)

Felssprengung Gurtnellen am 18. Juni 2012 (Quelle: SBB)

2500 Kubikmeter Gesteinsmassen sind pünktlich um 12.30 Uhr ins Tal gedonnert. (Quelle: SBB)


Am 31. Mai 2006 kam es bei der Gemeinde Gurtnellen (UR) zu einem Felssturz von 5000 Kubikmetern. Mehrere Grossblöcke erreichten die Autobahn A2 und den Rastplatz südlich der Güetli-Galerie. Nebst grossen Sachschäden waren auch zwei Todesopfer zu beklagen.

 

2012 kam es zwischen den Gemeinden Gurtnellen und Zraggen gleich zu einer Serie von Felsstürzen. Am 8. März fielen 300 bis 400 Kubikmeter Gestein zu Tal. Zwar wurde der grösste Teil von den Schutzbauwerken oberhalb der Bahngleise aufgefangen, doch rund 5 Kubikmeter Gestein landeten auf den Schienen. Am benachbarten Hang ereignete sich am 5. Juni erneut ein Felssturz, der auf das Bahntrasse der Gotthardstrecke nieder ging. Dabei wurden drei Bauarbeiter verschüttet welche mit Felssicherungsarbeiten beschäftigt waren. Einer davon konnte nur noch tot geborgen werden. Nahe an derselben Stelle ereignete sich am 14. November wiederum ein Felsabbruch. Ein Einzelblock mit einem Volumen von 70 bis 80 Kubikmeter gelangte bis in den Gleisbereich und beschädigte die bergseitige Fahrspur der Gotthardstrecke.

 

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