Tropische Wirbelstürme


Auf der Beaufort-Skala beträgt die Windgeschwindigkeit eines tropischen Wirbelsturms Stärke 8 bis 11. Ist die Windstärke grösser als 11, wird das Tief je nach Entstehungsort als Hurrikan (Atlantik, Nordostpazifik), Taifun (Nordwestpazifik) oder Zyklon (Indischer Ozean, Südpazifik) bezeichnet. Bild: Hurricane Lili, Louisiana, Earth Observatory USA 2002

Hurrikan Charley war Teil der äusserst intensiven und zerstörerischen 2004 Hurrikan Saison im Atlantik. Der  Sturm erhielt am 9. August Hurrikan-Stärke und blieb dann bis zum 15. August bestehen. Charley erreichte Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h was ihn als starken Hurrikan der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson Skala klassierte. In dieser Phase seiner vollen Intensität traf Charley das Festland im südwestlichen Florida. Dies machte ihn zum stärksten Hurrikan bei Landfall seit Andrew 1992.

Der Hurrikan Charley forderte 10 Todesopfer und verursachte Schäden in der Höhe von 15.4 Millionen US-Dollar (2004 USD).

Hurrikan Frances  war Teil der äusserst intensiven und zerstörerischen 2004 Hurrikan Saison im Atlantik. Das Tiefdrucksystem überquerte den Atlantik zwischen Mitte und Ende August. Dabei erreichte der Hurrikan Frances Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 233 km/h, was ihn als starken Hurrikan der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson Skala klassierte.

Der Zyklon richtete insbesondere in der Landwirtschaft auf den Bahamas grosse Schäden an, als er über den Archipel fegte, aber auch nach dem Landfall in Florida. Die Bilanz des Hurrikans sind 49 Tote und ein Schaden von 12 Millionen US-Dollar (2004 USD).


Ein tropischer Wirbelsturm (Windstärke über 8) ist ein ausgeprägtes Tiefdruckgebiet, das über einem tropischen oder subtropischen Meer entstanden ist. Es bilden sich riesige Wolkenspiralen, die fast tausend Kilometer Durchmesser haben können und mehrere Tage bis Wochen existieren.

Der Wirbelsturm wird je nach Region, über welcher er entsteht, als Hurrikan (Nordatlantik, Nordostpazifik), Taifun (Nordwestpazifik) oder Zyklon (Südwestpazifik, Nordindischer und Südindischer Ozean) bezeichnet.

 

Hurrikan Katrina

Einer der stärksten je beobachteten tropischen Wirbelstürme auf dem Atlantik war der Hurrikan "Katrina". Am 29. August 2005 traf er kaum abgeschwächt auf die US-Golfküste. Nach mehreren Deichbrüchen wurde die Stadt New Orleans größtenteils überschwemmt. Grosse Stadtteile waren auf längere Zeit nicht bewohnbar. Die Gesamtschäden lagen in dreistelliger Milliardenhöhe. Mehr als 1.500 Menschen kamen ums Leben.

     

 

Hurrikan Sandy

Nach dem der Hurrikan Sandy mitte Oktober 2012 über die Karibik fegte und grosse Schäden anrichtete, traf er am 30. Oktober an der Ostküste der USA ein. Besonders die Millionenmetropole New York wurde hart getroffen. Eine mehr als vier Meter hohe Sturmflut überschwemmte ganze Stadtteile, Tunnel und U-Bahn-Schächte standen unter Wasser.
Mit Schäden von bis zu 50 Milliarden Dollar wird "Sandy" zu einer der teuersten Naturkatastrophen der USA