Hochwasser Mai/Juni 2013


Die Zufahrtsstrassen zur Autobahn A13 in St. Margrethen wurden überflutet. Bild: Überschwemmte Strassen in St. Margrethen, Andreas Kohler BAFU 2013

Die Rheintal-Autobahn A13 stand bei St. Margrethen unter Wasser und musste zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Bild: Autobahn in St. Margrethen wird überschwemmt, Andreas Kohler BAFU 2013

Beim Rheintaler Binnenkanal bei St.Margrethen wurde ein 50-jährliches Hochwasser verzeichnet. Bild: Hochwasser beim Rheintaler Binnenkanal bei St. Margrethen, Andreas Kohler BAFU 2013

Durch intensive Regenfälle über mehre Tage stieg der Pegel des Zürichsees  fast bis zur ersten Hochwasser-Alarmmarke von 406,60 Metern. An mehreren Orten, wie hier bei Thalwil, trat der See über die Ufer. Normalerweise liegt der Pegel des Zürichsees zu dieser Jahreszeit etwa einen halben Meter tiefer. Bild: Zürichsee tritt über die Ufer, Edith Oosenbrug BAFU 2013

In der Region Andelfingen rund um die Thur herrschte nach intensiven Regenfällen Überschwemmungsgefahr. Bild: Thur bei Andelfingen, Joerg Hammer BAFU 2013

Der Lauerzersee trat an mehreren Stellen über die Ufer und überschwemmte Strassen. Lauerz war zeitweise nur via Goldau erreichbar. Bild: Lauerzersee tritt über die Ufer, Joerg Hammer BAFU 2013


Ein Tief über Osteuropa sorgte vom 31. Mai bis am 2. Juni für intensiven Dauerregen auf der Alpennordseite. Die Fliessgewässer und Seen haben auf die gefallenen Niederschläge und teilweise Schneeschmelze mit starken Pegelanstiegen reagiert.

Mehrere Murgänge und Erdrutsche sorgten in weiten Teilen der Deutschschweiz für blockierte Strassen und Bahnstrecken. Besonders schwer wurde die Ostschweiz getroffen. Nach einem Dammbruch wurde dort das Dorf Widnau (SG) vom Rhein geflutet. Zahlreiche Keller und Felder standen unter Wasser.

 

Weitere Informationen:

> Hydrologischer Spezialbericht des Bundesamtes für Umwelt BAFU

> Klimatologische Einordnung des Starkregen- und Hochwasser-Ereignisses

 

 

Das Hochwasser richtete in weiten Teilen Europas verheerende Schäden an. Im Süden und Osten Deutschlands musste für mehrere Regionen der Katastrophenalarm ausgerufen werden. In Tschechien verhängte die Regierung den Notstand für fast alle Regionen des Landes, nachdem zahlreiche Flüsse und Bäche über die Ufer getreten waren. Auch in Österreich kam es teilweise zu katastrophalen Zuständen.

 

Weitere Informationen:

www.srf.ch

www.spiegel.de