Trockener Frühling (2011)


Aare mit sehr tiefem Wasserstand, nachdem es wochenlang praktisch keien Niederschlag gegeben hat. Bild: Trockenperiode Frühling 2011 (1), Jérôme Wider, PLANAT 21.04.2011

Fährgondel über die Aare praktisch auf dem Trockenen. Bild: Trockenperiode Frühling 2011 (2), Jérôme Wider, PLANAT 21.04.2011

Uferböschung an der Aare, welche durch die langanhaltende Trockenheit gezeichnet ist. Bild: Trockenperiode Frühling 2011 (3), Jérôme Wider, PLANAT 21.04.2011


Der Frühling 2011 war vielerorts in der Schweiz der trockenste seit Messbeginn im Jahr 1864. Zudem wurden die Rekordtemperaturen des Frühlings 2007 erreicht. Diese lagen in weiten Teilen der Schweiz rund 3.5 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel. Verantwortlich für die vielen Hitzetage (Höchstwerte über 30 Grad Celsius) war die überdurchschnittlich hohe Sonnenscheindauer. Bereits der Winter war sehr trocken, was zu einem niedrigen Schmelzwasserabfluss im Fühjahr führte. Durch die ausbleibenden Niederschläge und das fehlende Schmelzwasser wiesen viele Gewässer einen historisch tiefen Wasserpegel auf. Dies hatte auf dem Bodensee zur Folge, dass ein Teil des regulären Schiffsverkehrs eingestellt werden musste. Die Trockenheit führte besonders im Flachland zu Wassermangel in der Landwirtschaft und sehr hoher Waldbrandgefahr. 

 

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