Provisorische Schutzmassnahmen Hochwasser (2)


Während dem Unwetter im August 2005 hat die Bevölkerung von Luzern Sofortmassnahmen ergriffen und ihre Laden- und Wohnungseingänge durch Sandsacksperren und Mauern vor eindringendem Wasser geschützt. Bild: Sandsacksperren und andere Barrikaden gegen Hochwasser in Luzern, Kanton NW 22.08.2005

Schaltafeln zum Schutz vor Übersarung des Kulturlandes, BAFU 2015

Temporärer Damm (Beaver-Schläuche) an der Aare bei Olten SO, BAFU 2015

Zusammenhalten und Einsammeln von Schwemmholz aus der Lütschine beim Delta im Brienzersee bei Bönigen BE, BAFU 2015


Der mobile Hochwasserschutz gewinnt an Bedeutung. Nur ein Teil der bestehenden Risiken infolge Hochwasser und Überschwemmung kann mittels permanenten Massnahmen geschützt werden. So wie der beste Brandschutz nicht die Feuerwehr ersetzt, so muss der bauliche Hochwasserschutz durch eine Notfallorganisation ergänzt werden. Das altbewährte Mittel des notfallmässigen mobilen Hochwasserschutzes sind Sandsäcke.

   

Ortsungebundene und planmässige mobile Hochwasserschutzsysteme

 

Neben den einfachen Mitteln wie Sandsäcken und Schalungsbrettern sind in den vergangenen Jahren viele neue mobile Hochwasserschutzsysteme entwickelt worden. Diese Systeme können unterschieden werden in:

  

Ortsungebundene Systeme: Es handelt sich hierbei um Systeme ohne permanente Vorkehrungen am Ort des Einsatzes. Beispiele sind Sandsacksysteme, Behältersysteme und dergleichen.

   

Planmässige Systeme: Es handelt sich hierbei um Systeme mit permanenten Vorkehrungen am Ort des Einsatzes. Beispiele sind Dammbalkensysteme, aufklappbare Systeme und dergleichen.