Schneedecke

Schneebrettlawine Davos

Die Schneedecke ist die räumlich und zeitlich stark variable Gesamtheit der abgelagerten Schneefälle einer Zeitperiode. Die einzelnen Schichten unterscheiden sich in Festigkeit, Dichte und Verformbarkeit und können oft von Auge abgegrenzt werden. Die Temperaturverhältnisse in einer Schneedecke sind für die Qualität des Schnees und damit für die Stabilität einer Schneedecke von entscheidender Bedeutung. Am Boden herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt, während die Temperatur an der Schneeoberfläche von den atmosphärischen Verhältnissen bestimmt wird. Tagesschwankungen beeinflussen dabei lediglich die obersten 20-30 cm der Schneedecke. In der Schneedecke existiert also ein Temperaturgradient, der zur Metamorphose des Schnees beiträgt.