Tektonische Störung / Schwächezone
Tektonische Störungen sind Schwachstellen in den Gesteinsschichten der Erdkruste. Ursache der tektonischen Störungen sind langsame Strömungsbewegungen im Erdinnern, welche die Lage der verschiedenen Platten der Erdkruste verändern. Es gibt drei Hauptformen von tektonischen Störungen:
Konvergenzzone (Subduktionszone)
Zwei Platten stossen zusammen, dabei taucht die eine Platte unter die andere Platte. Folgen davon sind explosiver Vulkanismus und gehäufte Erdbebenereignisse. Typische Konvergenzzonen sind beispielsweise die Anden oder der Marianengraben im Pazifik.
Divergenzzone
Zwei Platten bewegen sich voneinander weg. In solchen Dehnungszonen wird neue Erdkruste an die Platten «angeschweisst», dabei entstehen Schildvulkane. Charakteristische Gebiete für dieses Phänomen ist zum Beispiel der mittelozeanische Rücken, der Oberrheingraben oder der Ostafrikanische Graben.
Transformstörungen
Zwei Platten driften, oft von Erdbeben begleitet, seitlich aneinander vorbei. Die San-Andreas-Störung in Kalifornien oder die Nordanatolische Störung sind typische Beispiele für Transformstörungen.





