Magnitude

Die Magnitude zeigt die freigesetzte Energie eines Erdbebens an. Charles Francis Richter entwickelte 1935 ein Verfahren, mit dem die Stärke von Erdbeben gemessen werden konnte. Dafür verglich er die Ausschläge von Seismographen, indem er sie auf eine Standardentfernung von 100 km vom Erdbebenherd umrechnete. Die Richter-Skala mit der Einheit Magnitude ist logarithmisch gegliedert, das heisst jede Stufe entspricht einem zehnmal stärkeren Ausschlag. Aufgrund der logarithmischen Gliederung ist die Richter-Skala nach «oben offen», sie besitzt also keine festgelegte Obergrenze. Bis heute hat sich aber kein Erdbeben von Magnitude 9 oder höher ereignet, denn Gesteine bersten, bevor sich eine derartig grosse Energiemenge aufstauen kann.