Strategie Naturgefahren Schweiz

Im Auftrag des Bundesrates verbessert die PLANAT die Sicherheit vor Naturgefahren.

 

Das Schadenausmass durch Naturkatastrophen nimmt ständig zu. Die Gründe dafür sind vielfältig: Wertsteigerung und -konzentration, verletzlichere Infrastrukturen, steigende Ansprüche an Mobilität und Kommunikation, grössere Unsicherheiten infolge des Klimawandels, etc. Sicherheit ist eines der wesentlichen Grundbedürfnisse des Menschen und Grundvoraussetzung für eine prosperierende Gesellschaft. Dazu gehört auch der Schutz vor Naturgefahren. Es gilt, Risiken zu mindern, neue Risiken möglichst zu verhindern und vor allem einen breiten Dialog zum Risikobewusstsein in der Gesellschaft in Gang zu bringen.

Stützwerk Streiff

Angeregt durch die Motion Danioth (1999) hat der Bundesrat der Nationalen Plattform Naturgefahren PLANAT den Auftrag erteilt, eine übergeordnete und vernetzte Strategie zur Verbesserung der Sicherheit vor Naturereignissen auszuarbeiten. Der Bundesrat betonte, dass der Schutz vor Naturgefahren nicht nur für die Bevölkerung im Alpenraum zu gewährleisten sei, sondern für die Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Zudem wolle er im Sinn eines umfassenden Risikomanagements einen gesamtschweizerisch vergleichbaren Sicherheitsstandard erreichen. Ziel ist dabei der Schutz des Menschen und seiner natürlichen Lebensgrundlagen sowie der Schutz von erheblichen Sachwerten.

 

Bisher hat die PLANAT in einer ersten Etappe eine übergeordnete und vernetzte Strategie für die Sicherheit von Naturgefahren erarbeitet. In der zweiten Etappe hat die PLANAT die heutige Situation analysiert und einen Aktionsplan mit Massnahmen vorgeschlagen, welche in einer dritten Etappe (Aktionsplan 2005-2008) und einer vierten Etappe (Aktionsplan 2009-2011) umgesetzt werden.

 

Zur Überprüfung des Fortschritts in der Umsetzung der Strategie Naturgefahren Schweiz wird 2013 ein strategisches Controlling durchgeführt.