Der Kreislauf des integralen Risikomanagements

Das Integrale Risikomanagement geht von der Gleichwertigkeit aller Instrumente zum Schutz vor Naturgefahren aus. Massnahmen der Vorbeugung, der Intervention und der Wiederherstellung haben grundsätzlich den gleichen Stellenwert.

Massnahmenpalette des integralen Risikomanagements und Phasen, in denen die Massnahmen zum Tragen kommen (Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz).

Warum braucht es ein integrales Risikomanagement?

Eine immer dichtere Besiedlung, zunehmender Verkehr und die vielfältigen Bedürfnisse in Beruf und Freizeit haben in den letzten Jahrzehnten das Risiko durch Naturgefahren vergrössert. Eine absolute Sicherheit können wir nicht erreichen. Gefragt ist darum eine Risikokultur, die es erlaubt, Risiken und deren Veränderungen sowie Schutzmassnahmen transparent darzustellen und zu beurteilen.

 

In dieser Rubrik wird aufgezeigt, wie in der Schweiz idealerweise der Umgang mit Naturgefahren und Risiken erfolgen sollte. Die Aufstellung ist nicht abschliessend, sondern stellt eine Auswahl aus den wichtigsten Tätigkeiten dar. Viele Handlungsschritte sind bei den Akteuren bereits eingespielt. Die Vernetzung aller Elemente des Kreislaufs und eine optimierte Kommunikation sind Gegenstand der laufenden Anstrengungen von Bund, Kantonen und Gemeinden. 

Zu den drei Haupthandlungsbereichen im Kreislauf des integralen Risikomanagements: