Massnahmen Hochwasser


Behelfsmässige Dammverstärkung (Uebung). Bild: Dammverstärkung Alpenrhein, Andreas Götz PLANAT 2001

Der Sturm hat den Schutzwald zerstört, deshalb haben Forstarbeiter rasch einen Stützverbau aus Holz realisiert. Der Anbruch von Lawinen wird so in einem gewissen Mass reduziert. Bild: Provisorische Stützverbauung Curaglia, SLF 27.02.1990

Eine Sandsacksperre kann als Schutzvorrichtung gegen eine weitere Ausbreitung des Hochwassers dienen. An gewissen Stellen kann mit Sandsäcken vor Überschwemmungen geschützt werden oder sie können als Verstärkung von Hochwasserschutzvorrichtungen verwendet werden. Bild: Sandsacksperre in Interlaken, Mathias Zesiger, GIUB 24.08.2005

Die Feuerwehr im Einsatz nach dem Hochwasseralarm im Berner Matte-Quartier am Abend des 8. August 2007. Bild: Einsatz nach dem Hochwasseralarm (Matte Bern), Christian Schuler BAFU 08.08.2007


Die Massnahmen für den Schutz vor Hochwasser lassen sich in drei Phasen unterteilen:

 

Zu den vorbeugenden Massnahmen zählen beispielsweise der Unterhalt von Gewässern und Schutzbauten sowie raumplanerische Massnahmen. Auch das Aufstellen einer Notfallplanung gehört zu den vorbeugenden Massnahmen. Mithilfe dieser Massnahmen soll eine Minderung des Restrisikos für Hochwasserschäden erreicht werden.

 

Im Ereignisfall kommen die Massnahmen zur Bewältigung einer Hochwassersituation zum Tragen. Dazu gehört unter anderem der temporäre Objektschutz (Bspw. Sandsackbarrieren), das Aufnehmen von Räumungsarbeiten und der Betrieb von Notunterkünften.

 

Nach einem Ereignis sind Massnahmen zur Regeneration von Hochwasserschäden gefordert: Die Lebensräume für Mensch und Tier müssen gesichert werden, wichtige Infrastruktur muss wiederhergestellt und permanente Objektschutzmassnahmen müssen bei Bedarf vorgenommen werden. Die Basis für die künftige Beurteilung der Gefahrensituation bietet in jedem Fall die ausführliche Dokumentation vergangener Ereignisse.