Tsunami


Tsunami ausgelöst durch ein Erdbeben in Aleutians Island in Alaska. Die grösste Welle war in Haena auf Kauai 10.4 m hoch. Bild: Tsunami Hawaii, Henry Helbush 09.03.1980

Diese Schwallwellen breiten sich in alle Richtungen rasch aus, beispielsweise in 8 km tiefem Wasser mit über 1000 km/h. Sie können daher in wenigen Stunden einen Ozean überqueren. Auf offenem Meer misst die Länge von Wellenkamm zu Wellenkamm Dutzende von Kilometern, während die Wellenhöhe sehr gering ist; lediglich einige Dezimeter. Deshalb sind die energiereichen Wellen auf offener See kaum spürbar. Bild: Tsunami, NGDC USA 2002

Ein hölzernes Schulgebäude wurde von der Welle 65 m weit getragen. Bild: Zerstörtes Haus Tsunami Papua Neuguinea, Hugh Davies, University of Papua New Guinea 17.07.1998

Luftbild einer Sandbank in der Sissano Lagune. Der Tsunami übersprang die Sandbank und überflutete das Dorf an der Mündung der Lagune. Bild: Tsunami Papua Neuguinea, National Mapping Bureau of Papua New Guinea 17.07.1998

Luftbild von der zerstörten Küstenregion auf der Insel Chiloe in Chile. Bild: Tsunami Chiloe Chile, unbekannter Autor 22.05.1980


Ein Tsunami besteht aus einer Serie von Schwallwellen, die, mehrheitlich ausgelöst durch Seebeben und unterseeische Rutschungen,  sich auf Meeren und Seen rasch ausbreiten und an den Ufern zerstörerisch auflaufen. Der Begriff «Tsunami» stammt aus dem Japanischen und bedeutet «grosse Welle im Hafen».