Lawinenwinter 1999


Staublawine. Bild: Lawine von Plan des Larzes (2), SLF 30.01.1999

Grosse Staublawine mit gut sichtbarer Abrisskante. Bild: Lawine von Plan des Larzes (1), SLF 10.02.1999

Durch eine Lawine zerstörtes Haus in Leukerbad. Bild: Staublawine Leukerbad (1), Wolfgang Loretan 25.02.1999

Die Schneemassen der Lawine sind bis ins Innere des Hauses eingedrungen. Bild: Staublawine Leukerbad (2), Wolfgang Loretan 25.02.1999

Suche nach verschütteten Personen mit Sondierstangen. Bild: Staublawine Leukerbad (3), Wolfgang Loretan 25.02.1999

Bild: Fliesslawine Evolène, Stefan Margreth SLF 25.02.1999

Zerstörtes Wohnhaus nach Lawinenniedergang. Bild: Unglückslawine Valzur, Stefan Margreth SLF 03.03.1999

Durch eine Lawine zerstörte Autos. Bild: Unglückslawine Galtür, Stefan Margreth SLF 03.03.1999


Februar 1999

In vielen Regionen der Alpen herrschte Ende Februar 1999 der Ausnahmezustand. Innerhalb von knapp 5 Wochen hat in grossen Teilen des Alpenraumes die Schneedecke um mehr als 5 Meter zugenommen. Es galt über die Landesgrenzen hinweg erstmals seit Jahrzehnten die höchste Gefahrenstufe 5 (sehr gross) der europäischen Lawinengefahrenskala. In der zweiten Februarhälfte gingen innert Tagen Hunderte von Lawinen nieder.

 
Entstandene Schäden

Insgesamt waren in Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz 70 Lawinenopfer (Schweiz 17) zu beklagen. Dabei ereigneten sich die Unfälle  vor allem in Siedlungsgebieten und weit weniger auf Verkehrswegen. Die Sachschäden in der Schweiz wurden auf über 600 Millionen Franken geschätzt. In den am stärksten betroffenen Regionen des Alpenraumes blieben viele Ort- und ganze Talschaften während Tagen vollkommen von der Aussenwelt abgeschnitten.

 

 

Beitrag Schweizer Fernsehen: 

Im Schatten der Lawinen - Ein dramatischer Winter und seine Folgen (DOK vom 12.02.2009)

 

Lawinenwinter 1999 - eine Chronologie (19.03.1999)