Felssturz Eiger (2006)


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Das Abbröckeln der Gesteinsmassen produziert viel Staub. Bild: Felssturz am Eiger, Grindelwald (5), Eva Gertsch GIUB 23.06.2006

Der rechte Teil der Felswand stürzt ab. Bild: Felssturz am Eiger, Grindelwald (1), Simone Hunziker, PLANAT BAFU 23.06.2006

Am 13. Juli bricht in drei Schüben die rechte Seite des Felspaketes ab. Rund ein Fünftel der Felsmasse (460'000 Kubikmeter) stürzt auf den Gletscher ab. Der Erdbebendienst registriert Erschütterungen um 19.25, 19.26 und 19.39 Uhr. Bild: Felssturz am Eiger, Grindelwald (2), Simone Hunziker, PLANAT BAFU 23.06.2006

Am 13. Juli bricht in drei Schüben die rechte Seite des Felspaketes ab. Rund ein Fünftel der Felsmasse (460'000 Kubikmeter) stürzt auf den Gletscher ab. Der Erdbebendienst registriert Erschütterungen um 19.25, 19.26 und 19.39 Uhr. Auf dem Bild sind die Gesteinshaufen des bereits abgebrochenen Fels zu sehen. Bild: Felssturz am Eiger, Grindelwald (3), Eva Gertsch GIUB 11.07.2006

Eigerfelssturz - Madonna: Nach kleineren Massenbewegungen an der Eigerostflanke bildete sich aus dem noch verbleibenden Fels für eine kurze  Weile die Figur der Madonna. Am 13. Juli stürzte das Felspaket auf der rechten Seite der Eigerostflanke in drei Schüben auf den Gletscher ab. Bild: Felssturz am Eiger, Grindelwald (4), Eva Gertsch GIUB 11.07.2006

Teile der Felsnase der Eigerostflanke bewegten sich innert sechs Tagen um 75 bis 100 cm nach unten und um 25 cm nach vorne. Dies hatte zur Folge, dass sich an dieser Stelle eine grosse Spalte bildete. Bild: Felssturz am Eiger, Grindelwald (6), Eva Gertsch GIUB 11.07.2006


Seit 1860 ist die Gletscheroberfläche im Bereich des Gletschersees um über 200m abgesunken. Die Gletscherzunge hat sich seither um rund 1.6 km zurückgezogen. Durch den fehlenden Eisdruck auf die Felswand hat sich seit 2006 ein 2 Mio. m3 grosses Felspaket gelöst, welches unter dem Namen "Felssturz am Eiger" in den vergangenen Jahren durch spektakuläre Abstürze für Aufsehen gesorgt hat.

 

Nach einer erhöhten Sturzaktivität im August 2008 sind nur noch zwei Säulen vom einstmaligen Felspaket übrig geblieben. Diese Säulen stürzten im Sommer 2009 ein. Vom Weg zur Bäregghütte sind nur noch die Abbruchstelle und die Schuttablagerungen zu sehen.

 

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