Hagel


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Hagel Bösingen (Teil 1)


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Hagel Bösingen (Teil 2)


Durch starken Hagelschlag erlitten diese Tafeläpfel Totalschaden. Bild: Hagelschaden an Obstbäumen, Schweizer Hagel 2011.

Hagelkorn in der Grösse eines Baseballs. Bild: Hagelkorn, NOAA USA 1995

Am 26. Mai 2009 zogen heftige Gewitter über die Schweiz. Sie brachten in vielen Landesteilen Hagel, welcher teilweise zu grossen Schäden an Kulturen führte. Bild: Hagel in Boll, unbekannter Autor 2009


Hagel ist fester Niederschlag in Form von Eiskugeln oder –klumpen mit einem Durchmesser von über 5 mm. Form und Grösse der Eiskörner sowie Art und Intensität der Hagelwirkung werden beeinflusst durch das Klima, die Topographie und die Windverhältnisse.

 

Ohne Gewitter kein Hagel. Umgekehrt gibt es viele Gewitter ohne Hagel. Als grobe Faustformel gilt, dass die Hagelhäufigkeit etwa ein Zehntel der Gewitterhäufigkeit beträgt. Am grössten ist die Hagelgefahr in Gebieten, in denen trockenkalte und feuchtwarme Luftmassen aufeinanderstossen, und in Gebirgsregionen, wo die Konvektion durch Bergmassive zusätzlich verstärkt wird.

Hagel Bösingen 5. Juli 1999

Am 05.07.1999 waren das Mittelland und die Westschweiz von starken Gewittern betroffen. Die Gewitter führten zu grossen Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und Landwirtschaftskulturen. Der Hagel war in den Regionen westlich von Bern und in den angrenzenden Freiburger Bezirken am stärksten. Das Schadensausmass lag in den Kantonen Bern und Freiburg in zweistelliger Millionenhöhe. Im Kanton Freiburg wurden über 2000 Häuser durch die Hagelkörner beschädigt, im Weiler Bärfischenhaus bei Mühleberg BE erschlug der Hagel mehrere Schafe.

 

Die grössten Hagelkörner hatten einen Durchmesser von 75 mm und wogen 280 Gramm.

 

Teil 1 der beiden Filme zeigt den Hagel bei Bösingen.

Teil 2 zeigt einige Bilder zu den entstandenen Schäden.