Murgang Schlans (2002)

Der November 2002 war fast in der ganzen Schweiz ungewöhnlich feucht. Gemäss Messungen von MeteoSchweiz erreichte der Monatsniederschlag im Kanton Graubünden durchschnittlich 450% des langjährigen Mittels. Mehr als die Hälfte davon viel vom 14.-16.November 2002. Die grossen Niederschlagsmengen führten dazu, dass es an vielen Orten im Kanton Graubünden (v.a. in der Surselva) zu Überschwemmungen, Rutschungen, Hangmuren und Murgängen kam. Eines der grössten Einzelereignisse dieser Unwetter war der Murgang in Schlans, welcher mitten durch das Dorf Schlans floss und dort immensen Schaden anrichtete. Das Material des Murgangs stammte ursprünglich aus einer mittelgründigen Rutschung oberhalb des Dorfes. Die gesamte Kubatur wird auf rund 50'000 m3 geschätzt.


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Durch eien Rutschung zerstörte Strasse. Bild: Rutschung und Erosion Schlans, Bernhard Krummenacher 2002

Die gewaltige Zerstörungskraft eines Murgangs. Das Gerinne verläuft mitten durch das Dorf Schlans. Bild:Murgang Schlans, Bernhard Krummenacher 2002

Schaden im Dorf Schlans. Bild:Murgang Schlans, Bernhard Krummenacher 2002

Schaden im Dorf Schlans. Bild:Murgang Schlans, Bernhard Krummenacher 2002

Sperren und Sohlensicherung nach dem Unwetter vom November 2002. Bild: Provisorische Schutz-massnahmen Schlans (1), Andreas Götz PLANAT 28.05.2004

Sohlensicherung nach dem Unwetter vom November 2002. Bild: Provisorische Schutzmassnahmen Schlans (2), Andreas Götz PLANAT 28.05.2004

Nach dem Unwetter vom November 2002. Die Sohlensicherung aus Holz ist eine Massnahme zur Verhinderung von Sohlenerosion. Bild: Provisorische Schutzmassnahmen (3), Andreas Götz PLANAT 28.05.2004